5. Über Schildkröten, Essen und Roller fahren

Die letzte Nacht verging definitiv besser. Wir haben die Klimaanlage in Gang gebracht und genossen erholsamen Schlaf bei angenehmen 20 Grad im Zimmer. Am nächsten Morgen. brachte uns Sarah B. Porridge näher. Bestimmt ist er lecker, wenn man Zucker und Zimt mit hinein rührt. Für Anne hat er nur nach Pappmasché geschmeckt (aber Blueberry-Topping macht alles besser). Dazu gab es ein kleines Highlight: frisches Obst! Und es war wahnsinnig lecker (hat jemand schon Mal so eine pinke Drachenfrucht gesehen?!).
Zur Mittagszeit kamen Rima und Rifka, die Verantwortlichen für unser Turtle-Projekt, zu uns und wir erhielten Informationen darüber, wie man sich in Indonesien am besten verhält und was wir auf Arbeit, im Haus und in der Freizeit alles beachten müssen. Danach fuhren sie mit uns ins TCEC, es ist ungefähr 15min mit dem Auto oder dem Scooter entfernt. Dort angekommen, bekamen wir unseren neuen Arbeitsplatz gezeigt... was soll ich sagen?! - es wird wahrscheinlich sehr entspannt. Wir müssen die Becken der Schildis sauber machen - es sind 8 kleine und ein großes. Wir müssen den Tieren Essen zubereiten und ihnen ihre Medizin geben, denn die meisten haben Krankheiten. Eine weitere Aufgabe ist es, Besucher herumzuführen und ihnen zu erklären, was das TCEC macht und warum es so wichtig ist. Aber ehrlich, der Großteil des Personals saß unter Sonnenschirmen, trank Kaffee und schwatze. Wir werden euch dann am Montag berichten, wie der erste Tag war.
Als wir von Rima und Rifka zuhause abgesetzt wurden, gab es eine kleine Überraschung: die Scooter waren schon da! Da ging es also gleich auf zur ersten Übungsstunde. Wir beide haben noch nie selbstständig einen Roller gefahren. Die Bedienung ist eigentlich nicht schwer, würde man nicht aus der Fahrrad-Gewohnheit mit der rechten Hand bremsen wollen...Und diesen Linksverkehr muss man erstmal in den Kopf kriegen. Als Anne beim Versuch zu Wenden auf einmal panisch feststellte, dass sie auf der falschen Seite stand, wollte sie bremsen, gab aber Gas und krachte gegen eine Wand. Na toll, Roller fahren war für den Tag beigelegt.
Zum Abendessen hatten uns Rima und Rifka nach Kuta eingeladen, wir fuhren mit dem Taxi (45min = 2,75€) und landeten in einem Seafood-Restaurant. Es war ein herrlicher Abend, die Leute von Bali-Interships wollten alle wissen, wie unsere ersten Tage waren, wie wir unsere Herausforderungen gemeistert hatten und sprachen uns gut zu, denn die meisten von ihnen kamen auch nicht aus Indonesien. Was am meisten Spaß gemacht hat, war das Essen. Wir machten uns ausnahmsweise Mal keine Gedanken darüber, ob es uns bekommt. Wir probierten einfach von jedem Teller, egal ob Tofu, Meeresfrüchte, Fisch, Scharf oder ausgefallen süß. Am nächsten Tag hatte auch keiner von uns Durchfall *stolz*.

Fortsetzung folgt ...

Unser Frühstück
TCEC
Baby-Turtle
GO FOR IT
Balinesischer Supermarkt


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