3. Die Ankunft

Willkommen in Denpasar, Bali, Indonesia. Schon auf dem Weg durch den Flughafen war die Luft eine andere. Es roch süßlich, aber auch ein bisschen nach Schweinebraten. Süßlicher Schweinebraten, ja. Zähne putzen, Gepäck abholen und dann auf Mr. Samuel warten. Er ist von der Organisation und holt für gewöhnlich die Volunteers vom Flughafen ab. Allerdings steckte er noch im Stau und so wurden wir beim Erreichen der Arrival Hall von gefühlt tausenden balinesischen Taxifahrern belagert, die uns nicht glauben wollten, dass da wirklich jemand für uns unterwegs ist. "Taxi, Taxi, you need Taxi? I'm Driver, making a good price for you." Kleiner kulturschock. 

Sami hatte die Klimaanlage im Auto auf höchste Stufe gestellt. Das war gut so, unsere Leggins und Jogginghosen klebten seit der Ankunft unangenehm an unseren Beinen. Der Verkehr war gar nicht so übertrieben spektakulär, irgendwie hatten die Menschen auf den Straßen schon ein System. Verrückt war nur, das Babys und Kleinkinder einfach auf dem Arm mitgeführt wurden. Safty First und so. Solche Straßen, solche Häuser, solche Läden hatten wir beiden noch nie gesehen. Alles wirkte ein wenig runtergekommen und schmuddelig, aber vielleicht auch nur einfacher, als in Europa. Die Sonne ging schon unter und wir kamen bei Dunkelheit an unserem Haus an. Dort wartete ein Mädchen, das wir sofort ins Herz schlossen. Sie heißt Sarah, kommt vom Bodensee und ist irgendwie eine herrliche Mischung aus uns beiden. Sie macht gerade eine Weltreise, war vorher schon für 3 Monate in Neuseeland und bleibt bis Ende April mit uns im Turtle Conservation And Education Center (TCEC). Mit ihr haben wir unser erstes Nasi Goreng bestellt, denn sie hatte schon einen Tag Zeit gehabt, sich ein bisschen umzusehen. Bevor wir das auf unserer Terrasse verspeisen, begutachteten wir etwas überrascht unsere Unterkunft. Es gibt einen größeren  Eingangsbereich in den ein großer Tisch mit aus Dunkeln Holz steht. Von diesem Raum gehen zwei Zimmer ab, Sarahs und unseres. Eine Wendeltreppe führt nach oben. Es ist überall sehr warm und stickig. Die Küche befindet sich draußen und ist mehr ein Raum, in dem ein riesiger Wasserkanister, ein Kühlschrank und ein verkalkter Wasserkocher steht. Unser Zimmer und Bad könnt ihr bei den Fotos bewundern. Wir haben unsere Rucksäcke ausgepackt und nun sieht es hier sogar etwas gemütlich aus. :)
Nach einer erfrischenden Dusche liegen wir im Bett, wissen noch nicht, wie wir zur Ruhe kommen und schlafen sollen...

Fortsetzung folgt...


Sari ist nur leicht genervt von den Taxidrivern...

Der Tempel im Flughafen von Denpasar 

Unser Bad
Unser Zimmer

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