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Es werden Posts vom März, 2018 angezeigt.

16. Nach diesem Text wird sich Ihr Leben verändern ! (Alles für die Clicks)

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In den letzten Tagen passierte nichts besonders spannendes. Am Monatgabend besuchten wir unserern ersten Yogakurs. Es war tatsächlich anstrengend und brachte am nächsten Tag ein klein wenig Muskelkater mit sich. Genau das war es, wonach sich unsere faulen Körper seit Wochen sehnten - Sport, bei dem man nicht viel schwitzt und dennoch merkt, dass man etwas gemacht hat.  Trotzdem war die Atmosphäre in dem Bambusbaumhaus so friedlich und entspannt, dass man sich auch wirklich fallen lassen konnte und fast eingeschlafen wäre bei den letzten Atemübungen. Am Dienstag erfüllten wir Catarina einen Wunsch und gingen in Seminyak im La Favela tanzen. Ein verrückter Schuppen, der ab 12Uhr bis zum Rand voll ist mit hauptsächlich betrunkenen Touristen. Und da fragt man sich, wie sie sich das leisten können, denn ein Glas (!) Wein kostete 10€. Es war trotz durchschnittlicher Musik und anstrengendem Publikum eine Erfahrung wert, denn die Location war wirklich sehr schick und mit vielen Details ...

15. Nusa Penida - Eine Insel, die Nerven raubt.

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Ja, wir leben noch! Die letzte Woche verlief sehr unspektakulär, deswegen beschlossen wir recht spontan zu dritt nach Nusa Penida, eine kleine Insel kurz vor Bali gelegen, zu fahren. Sie ist ca 200 km² groß, sehr naturbelassen und recht untouristisch und sie verfügt nur über wenige Straßen, die man auch als solche bezeichnen kann.  Am Freitag Nachmittag zogen wir nach der Arbeit zum Hafen in Sanur und ließen uns innerhalb dreißig Minuten zur Insel bringen. Dort entschieden wir uns für einen Taxifahrer, der sich erfolgreich durch die Insel fragte, bis wir letztendlich vor unserer AirBnb Unterkunft standen. Empfangen wurden wir dort von einer sehr freundlich und herzlichen Familie, die aber leider kaum Englisch sprach. Es gab einen Bungalow für uns zusammen und einen allein für Lucia. Das Bett sah verlockend aus (tatsächlich hatten wir beide in der Nacht zuvor kein Auge zugetan, da ein komisches Tier über unserem Zimmer tobte) und das Bad war traumhaft. Aber bevor wir das nutzten...

14. Babyturtles!

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Sie sind da! Die ersten kleinen Schildkröten sind gestern Abend geschlüpft und heute Mittag bekamen wir sie zu Gesicht. Sie sind so wahnsinnig niedlich, klein und so viele. Ihr müsst wissen, eine Schildkröte legt ca. 100 pinpongballgroße und -aussehende Eier in ihr Nest, denn statistisch überlebt nur ein geschlüpftes Tier von 1.000. Leider stellen die kleinen Babys eine Delikatesse für viele Vogel- und Fischarten dar, solange sie so klein und hilflos sind. Im ausgewachsenen Zustand haben Meeresschildkröten dann außer den Menschen keine weiteren natürlichen Feinde. So, da hatten wir nun einen ganzen Tank voller kleiner tapferer Schwimmer. Sie sahen alle sehr gesund aus, einige von ihnen waren sogar sehr aktiv. Das Schlüpfen der Schildis hatte sich anscheinend herumgesprochen, denn die Touristen kamen heute scharenweise und jeder wollte natürlich eine oder gleich mehrere Babyschildkröten adoptieren und freilassen. Jeder hat die Möglichkeit für ca. 7€ der Schildi einen Namen zu geben un...

13. Nyepi

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Beitrag vom 17. März Wie wir es euch versprochen haben, haben wir heute genug Zeit euch von den Feierlichkeiten hier auf Bali zu berichten.  Heute ist Nyepi - Tag der Stille. Für die Balinesen ist das der wichtigste Feiertag im Jahr. Mit Ruhe, Fasten und Meditation wird hier das neue Jahr eingeläutet. Dafür ging es gestern, am Abend vor Nyepi, ziemlich rund zu. Mit Ogoh-Ogoh - Paraden und viel Lärm sollen böse Geister und Dämonen von der Insel vertrieben werden. Ogoh-Ogohs sind riesige Skulpturen aus Plastik, welche Monster oder andere angsteinflößende Wesen aus dem Hinduismus darstellen und auf Bambusgittern getragen werden. Es können aber auch andere Aspekte rein fließen. So hat man letztes Jahr in der Touristenhochburg Kuta ein Krokodil gesehen, was ein Bintang-Shirt trug. Bintang nennt sich das Bier auf Bali - ein typisches Touri-Gesöff. Wie dem auch sei die Ogoh-Ogohs werden schon Wochen zuvor gebaut. Die Gemeinden sammeln dafür Geld zusammen mit der Absicht den Beeind...

12. Der Alltag

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Wir sind nun schon zwei Wochen auf Bali, und reflektierend lässt sich sagen: You get used to it. Der Alltag wird immer alltäglicher, die Scooterfahrten länger, häufiger und sicherer und unsere Ängste immer weniger (Ja, Sarah führt eine Liste über unsere Ängste. Am Anfang waren es bestimmt drei Einräge pro Tag, jetzt gibt es nur noch alle drei Tage einen Eintrag). Wir gehen auf Arbeit, wir unternehmen viel, wir genießen das Wetter. Den vergangenen Sonntag besuchten wir ein kleines Museum über den niederländischen Maler Le Mayeur und verbrachten ein paar Stunden am Strand. Am Montag fuhren wir in die Hidden Canyons. Leider können wir euch nicht viel von der Tour zeigen, da wir außer Bikini nichts am Körper tragen durften. Die Tour ging durch reißende Flüsse, über glitschige Felsen und durch dschungelhaftes Dickicht. Das Einzige, was wir euch anbieten können, ist ein kleines Video, welches Sarah B. einige Tage zuvor auf ihrer Tour durch den Hidden Canyon mit der GoPro aufgenommen hat. Am...

11. Uluwatu

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Samstagmorgen standen wir früh auf, wir wurden 9:30 Uhr von zu hause abgeholt. Unsere Catherina hatte eine "Tour" nach und durch Uluwatu geplant. Die Stadt liegt ca. 1h von Sanur entfernt am südlichsten Zipfel der Insel und ist ein wahres Surferparadies. Da Catherina nur einen Monat auf Bali ist, war unsere To-Do-Liste sehr voll gepackt. Der Start war am Pandang Pandang Beach: eine wahnsinnige spannende Strandlandschaft, da überall große Felsen herumlagen. Wir hielten kurz die Füße in's Wasser, machten Fotos und mussten schon wieder weiter. Der nächste Strand war der Bingin Beach. Es war etwas schwer zu erreichen (das waren keine Anne-Stufen da runter!), bot aber eine idyllische Ruhe. Wir aßen in einem kleinen Restaurant über dem Meer. Auf dem Weg zur nächsten Attraktion hielten wir noch an einer kleinen Kaffee-Plantage. Dort konnten wir diesen ganzen besonderen Kopi Luwak, den wohl teuersten Kaffee der Welt, bei seiner Herstellung zusehen und ihn probieren. Ja, was i...

10. Der Luxus

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Am vergangenen Abend fuhren wir in die Stadt Seminyak, da es dort einen verlockenden Beachclub geben sollte. Diese Stadt ist voll mit kreativen Shops und Cafés. Wir müssen auf jeden Fall nochmal hin. Tatsächlich raubte uns das Potato Head ein bisschen den Atem. Gebaut wie ein kleines Stadion, erstreckt sich nach kleinen Sicherheitskontrollen ein relativ großes Gelände bestehend aus mehreren Bars und offenen Restaurants, in der Mitte eine Wiese mit Liegemöglichkeiten und Hängematten zwischen den Palmen, dahinter ein Infinity-Pool von dem aus man einen genialen Blick auf das unendliche Meer und den Strand darunter hatte. Einen Anblick, den man nur auf Googel oder Pinterest erlebt, wenn man nicht gerade zu den Reichen und Schönen gehört, erbot sich uns an diesem Abend im Reallife. Tatsächlich hielten sich im Club nur Touris auf und es war ein einziges Sehen und Gesehen werden. Aber ja, es war ein bisschen aufregend einmal dazu zugehören. Und das Beste nach dem Sonnenutergang?! - das Ess...

9. Die Arbeit (bzw. was man nach den ersten drei Tagen darüber sagen kann)

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Am Montag starteten wir unsere Arbeit mit einer Spätschicht. Sie geht offiziell von 13 Uhr bis 17 Uhr. Als wir nach gelungener Scooter-Tour ankamen, begrüßen uns alle Menschen auf der Station sehr freundlich. Dodi, ein Pfleger, nahm uns in Empfang, zeigte uns die erste und wichtigste Aufgabe: Tanks sauber machen. Es gibt 16 kleine Tanks (ca.4m²) und einen großen Tank (ca.15m²). Der große wird nur einmal die Woche sauber gemacht, die kleinen jeden Tag. Schritt 1: Stöpsel rausziehen, Wasser und alles andere abfließen lassen. Alles, bis auf die Schildis. Diese werden in Schritt 2 herausgeholt und in Plastikwannen gelegt. Man fasst sie übrigens wirklich am besten wie ein Fischbrötchen an. Sie mögen es ach gar nicht, auf den Rücken gedreht zu werden. Ja, alles im Unwissen ausprobiert. 🙈 Dann klettert man in die Tanks und fängt an, sie mit einem Schwamm zu schrubben. Während frisches Wasser in die Tanks läuft, versorgt man die Tiere mit Medizin. Jedes bekommt die gleiche. Ein lilanes Sch...